© Rene Mosele
Daniel „Booxy“ Aebi ist Schlagzeuger, Komponist und Produzent mit weitem musikalischem Horizont. Er genoss eine Jazz- und Pädagogikausbildung an der Swiss Jazz School Bern (Schweiz), begann seine professionelle Musikkarriere jedoch schon früher mit einer Funkband, die bis heute aktiv ist und ihr 30-jähriges Jubiläum feierte. Seit 2013 lebt er in Wien und hat in der hiesigen Jazzszene Fuß gefasst als versierter Begleiter, sowie als Bandleader von zwei eigenen Ensembles.
Musikalisch in vielen Genres zuhause, ist Aebis Credo vor allem der Groove. Ein tiefes Verständnis für die Phrasierung der spezifischen Rhythmen und Neugier auf deren Herkunft sind die Grundlage für seine stilistische Sicherheit in Jazz, Funk, Rock, sowie afrikanischer, kubanischer und brasilianischer Musik.
Daniel „Booxy“ Aebi stammt aus der Schweiz, besuchte das Gymnasium in Burgdorf und studierte an der Swiss Jazz School (Hochschule der Künste) Bern und am Berklee College of Music in Boston, USA.
1993 war er Mitbegründer der heute noch aktiven Funkband Grand Mother’s Funck, war 2010-17 deren musikalischer Leiter und produzierte ihre neuesten vier Alben.
Er trat als Schlagzeuger der von Bert Joris geleiteten Swiss Jazz School Big Band u.a. beim Montreux Jazz Festival und im New Yorker Birdland auf, mit Gastsolisten wie Clark Terry, John Lewis oder Bob Mintzer.
2000 bis 2012 begleitete er alle Projekte des europäischen Jazzurgesteins Joe Haider und geht 2026 erneut mit ihm auf Tour.
2018 erschien das Album „The Game“ (Unit Records) von Aebis Quartett BOOXY’S BOX mit Martin Gasser, Philipp Jagschitz und Andreas Waelti.
Sein Quintett THE MESSAGE mit Herwig Gradischnig, Mario Vavti, Philipp Zarfl und Peter Madsen veröffentlichte 2023 das Album „Transmissions from the Bird’s Eye“ (Quinton Records).
Gerne gebe ich mein Wissen an meine Schüler:innen weiter, denn oft ist das Erleben eines aktiven Musikers eine wichtige Quelle ihrer Motivation. Aber vor allem versuche ich, meinen Schüler:innen aller Niveaus die Freude am Rhythmus und am Instrument weiterzugeben, die ich selbst dafür empfinde.
Daniel AebiSpieltechnisch steht das Erlernen eines rhythmischen Vokabulars anhand verschiedener „Grooves“ und „Fills“ im Mittelpunkt, bis hin zu längeren Soloimprovisationen und Stilanalysen mit fortgeschrittenen Schüler:innen. Da die Bewegungsabläufe beim Schlagzeugspiel großen Einfluss auf den Klang und den rhythmischen Fluss haben, ist mir die Körperschulung und Vermittlung einer sauberen, lockeren Schlagtechnik ein Anliegen.
Daniel AebiMusik, gerade der Rhythmus, ist eine universelle Sprache, mit der Menschen über alle sprachlichen, kulturellen und Altersunterschiede hinweg kommunizieren und zusammenkommen können. Ich glaube, dass dies ein wichtiger Aspekt in Bezug auf das ganze Leben ist, den ich in meinem Unterricht vermitteln möchte. Das Zusammenspiel ist mir wichtig, sowohl in der Schlagzeugstunde, als auch in Perkussionsensembles und Bands.
Daniel Aebi